Erfahrungen StickyDo

Von der StickyDo Idee bis zur meiner ersten 7 Tage Challenge hat es 2 Jahre gedauert

Im Grunde hat alles bereits im Jahr 2015 angefangen. Schon damals habe ich mich gefragt: Was würde eigentlich passieren, wenn man das Thema Aufgaben / ToDo Listen einfach mal umdrehen würde? Normalerweise schreibt sich jeder seine Aufgaben oder ToDo´s für den nächsten Tag auf einen Zettel, in ein Notizbuch oder irgendein Tool wie z.B. Trello oder ähnlichem. Der Gedankengang das man seine Aufgaben von jemanden anderem erhält und dabei noch nicht mal weiß, welche Aufgaben das sind lies mich einfach nicht los. Was man damit alles anstellen könnte! Der Fantasie war keine Grenzen gesetzt.

Also haben wir ein kleines Projekt gestartet, um herauszufinden ob für eine solche Idee überhaupt Interesse besteht. Die Idee war eine App zu bauen, um den Menschen jeden Tag eine Überraschungsaufgabe anzubieten. Im Prinzip ganz einfach: Man wählt eine Kategorie (Gesundheit, Sport, Spaß etc.) aus, die einem interessiert und bekommt jeden Tag aus dieser Kategorie eine Aufgabe die man vorher nicht kennt. Diese Aufgabe kann man dann annehmen und die Erledigung der Aufgabe durch einen Foto- oder Videobeweis abschließen und wenn man möchte in die sozialen Netzwerke sharen. Der Name der Idee war damals wie heute „StickyDo – Surprises you!“.

Wir waren mit StickyDo kurz vor dem Ziel und haben trotzdem aufgehört

Die App war fast fertig und wir waren kurz davor die StickyDo App in den iOS App Store einzureichen. Wir hatten nach 6 Monate über 2.500 Facebook Fans und einen Blog der eine gute Reichweite hatte und trotzdem haben wir aufgehört. Warum? Ich glaube, die Zeit war damals noch nicht reif genug. Torsten, Any und ich hatten unsere Job´s und eine Idee als StartUp aufzubauen kostet einfach Zeit und es bedarf einer gewissen Nachhaltigkeit. StickyDo war in den Hintergrund gerückt und irgendwann haben wir einfach nicht mehr weitergemacht.

Doch die Idee lies mich einfach nicht los. In vielen Situationen des Alltags musste ich an StickyDo denken und wie schön es doch wäre, wenn man Menschen jeden Tag eine schöne Überraschung in Form von kleinen Aufgaben zukommen lassen könnte. Auch der Gedanke was StickyDo bei den Menschen positiv bewirken könnte lies mir einfach keine Ruhe. Doch es fehlt etwas ganz entscheidendes.

2 Jahre später war es endlich soweit

Im November 2017 kam ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben. In meinem Job beschäftige ich mich viel mit Marketingkonzepten. Bei der Weiterentwicklung unserer Marketing Ideen sind wir unserer Firma auf das Konzept von Simon Sinek gestoßen, welches sich „The Golden Circle – Start with why“ nennt. Nachdem wir erkannt haben, welches Potential in dem Ansatz „Start with why“ steckt, haben wir es auf alle Bereiche angewendet. Unternehmen, Fachbereiche und Produkte. Auf einmal wurde alles viel klarer und einfacher. Wir hatten unser „Warum“ gefunden und da hat es klick gemacht. 2 Jahre später war es endlich soweit. Mir wurde klar, dass das „Warum“ von StickyDo noch fehlt. Wir wollten damals unbedingt ein Produkt mit tollen Features und besten Kampagnen bauen, schnell Reichweite generieren um Erfolg zu haben aber das „Warum“ war einfach noch nicht klar genug. Vielleicht ganz tief hinten in den Köpfen aber nicht nach außen hin und nicht in unserem handeln.

Starte mit dem Warum!

Ich setzte mich also hin und definierte anhand des Konzeptes von Simin Sinek das „Warum“, das „Wie“ und das „Was“ von StickyDo. Hier die aktuelle Version:

Warum? Wir wollen das Leben der Menschen in allen Bereichen positiv verändern und mehr Selbstbewusstsein zu geben.

Wie? Mit einer positiven und herzlichen Kultur, einfachen Prozessen, intelligenten Systemen und innovativen Tools.

Was? Mit der Hilfe von schönen, wertvollen und spaßigen Überraschungen sowie Anleitungen die das Leben der Menschen nachhaltig verbessern.

Von da an konnte ich nicht mehr anders, StickyDo musste wieder zum Leben erweckt werden, denn die Definition beschrieb im Kern auch mich. Ich konnte mich total damit identifizieren.

Innovators und Early Adaptors gesucht

Die Frage war nun wie neu starten? Die Idee war nach wie vor klar, das „Warum“ war jetzt auch klar. Die Frage die ich mir nun stellte war: Wer trägt das gleiche „Warum“ in sich wie StickyDo und wie ich? Wer sind die Innovators und Early Adaptors die zu dem „Warum“ von StickyDo passen?

Also machte ich mir eine Liste von Namen und ganz oben standen Kadi und Alex. Vielleicht wissen sie es noch nicht selbst aber sie sind mit die hilfsbereitesten Menschen die ich neben meiner Familie kenne. Immer für andere da, immer ein offenes Ohr und dabei immer positiv und herzlich. Kurz: Die zwei sind einfach unglaublich!

Meine erste 7 Tage Challenge und die Vorfreude auf die Retrospektive

Ich erzählte den beiden von meiner Idee und sie waren sofort mit dabei. Wir starteten mit dem „Warum“ und versuchen nun in allem was wir tun immer mit dem „Warum“ zu starten. Es klingt verrückt aber es funktioniert super und vor allem fühlt es sich sehr gut an. Es scheint so einfach und so klar, als wäre es schon immer dargewesen. Für uns war auch sofort klar, dass wir das Konzept von StickyDo selbst ausprobieren müssen, um weitere Erfahrungen und Ideen zu sammeln.

Und so bekam ich am 01.12.2017 und 2 Jahre nach der Geburt der StickyDo Idee meine erste 7 Tage Challenge. In meinem nächsten Blog Post werde ich berichten welche Aufgaben ich erhalten habe und was ich dabei erlebt habe. Vorab: Es war super und mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

Heute und 10 Tage nach dem Start der 7 Tage Challenge machen wir unsere erste Retrospektive. Jeder wird berichten was er erlebt hat, was wir verbessern können und welche Ideen während der 7 Tage Challenge entstanden sind. Es bleibt also spannend und ich bin mir sicher der nächste Schritt fängt wieder mit dem „Warum“ an…

2 Kommentare zu “Von der StickyDo Idee bis zur meiner ersten 7 Tage Challenge hat es 2 Jahre gedauert

  1. Pingback: Meine erste 7 Tage Challenge: Raus aus dem gewohnten Alltagstrott - StickyDo

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