Erfahrungen StickyDo

Nach der Challenge ist vor der Challenge!

Wie sagt man es so schön im Sportjargon, nach dem Spiel ist vor dem Spiel, in meinem Fall heißt es nach der Challenge ist vor der Challenge. In diesem Sinne begab ich mich auf das nächste StickyDo Abenteuer. Dabei im Gepäck jede Menge Motivation und Vorfreude auf die nächsten 7 Tage.

Der schönste Esstisch

Diese eigentlich wunderschöne Challenge erwischte mich auf dem falschen Fuß. In unserem Zuhause ist Dekoration nicht sehr groß geschrieben beziehungsweise finde ich es ziemlich überflüssig. Nichtsdestotrotz wollte ich mich hier ein Stück beweisen. Also kratzte ich alles zusammen was die Wohnung an Dekoration her gab und stellte es so perfekt wie möglich auf dem Tisch zusammen. Dazu noch ein Paar Sterne aus weihnachtlichem Geschenkpapier, natürlich selbst gebastelt und voilà war die Tischdekoration fertig.

Das Essen hätte ich  gerne selbst zubereitet aber dafür blieb mir leider keine Zeit mehr übrig. Hier musste der Asiate meines Vertrauens hinhalten und uns ein super leckeres Gericht zum Mitnehmen zubereiten. Diese Aufgabe bereitete meiner Partnerin eine große Freude, da wir nur selten unseren Tisch zum Abendessen dekorieren. Somit Challenge erfüllt und noch zusätzlich einen Menschen beglückt.

Lade einen unbekannten Menschen zum Essen ein

Vor dieser Challenge hatte ich am meisten Respekt. Nur der kleinste Gedanke daran rief in mir bereits leichte Panik hervor. Ich wusste eins, die Komfortzone hat sich hiermit erübrigt. Denn die Umsetzung verlangte gewisse Dinge von mir ab, die mir bis dahin fremd waren. Erstens musste ich ein passendes Lokal finden. Zweitens musste ich eine wildfremde Person ansprechen und dann auch noch davon überzeugen mit mir essen zu gehen.

Zur Mittagspause war es dann soweit. Ich brach Richtung des nah gelegenen Einkaufszentrums auf, denn dort wird es des Öfteren zum Mittag gegessen. Nach einer kurzen Beobachtungszeit stürmte ich auf die erste Person zu. Der Mann der sich an seinem Einkaufswagen gelassen anlehnte bewies sich zu meinem Glück als hungrig. Doch leider wollte er sein Essen nicht vor Ort genießen, da seine ebenfalls hungrige Ehefrau auf ihn zuhause wartete. Nichtsdestotrotz fand er meine Einladung toll und nach kurzer Aufklärung meinerseits, fand er die Challenge ebenfalls super.

Beim zweiten Anlauf suchte ich ein Pärchen auf, dass zu meinem Glück bereits die Tabletts festhielt und ich dies als ein Zeichen des „vor Ort Essens“ interpretierte. Ich lag vollkommen richtig. Das Pärchen erwies sich als zwei Arbeitskollegen die tatsächlich dort speisen wollten. Da ich in dieser Challenge nur eine Person einladen sollte und es ihnen genauso anbot, kam ich mir spätestens beim Bezahlen doof vor. Nur eine Person einladen und die andere nicht? Nein, dies konnte ich nicht mit mir selbst vereinbaren und so lud ich sie beide ein.

Nach dem das anfängliche Eis gebrochen war, kamen wir ins Gespräch. Ich erzählte von meiner Challenge und der Idee die hinter StickyDo steckt. Es hatte mich leicht überrascht aber sie beide fanden es super interessant und spannend was wir vorhaben. Und so habe ich ein weiteres Mal jemanden ein Stück glücklicher gemacht und das StickyDo näher gebracht. Challenge mit Erfolg bestanden!

Aus Alt mach Neu

Eine handwerkliche Aufgabe vor der ich keine Angst hatte aber leichte Bedenken. Da mein Keller gut aufgeräumt ist und sich dort kaum etwas befindet, was repariert oder restauriert werde kann, war mir sofort klar, dass ich diese Challenge nicht bestehen werde. Nach langem Suchen bin ich leider nicht fündig geworden und musste zu meinem Bedauern  hier aufgeben.

Diese Aufgabe ist nur aufgehoben. Sobald sich die nächste Gelegenheit hierzu bietet, werde ich mein Bestes geben und diese Challenge erledigen.

Mache deiner Familie und/oder deinem Partner eine Liebeserklärung

Kaum vorstellbar, dass so eine Challenge jemanden vor einer Herausforderung stellen kann aber bei mir war das der Fall. Wie bereits im vorherigen Blog-Posts geschrieben, fällte es mir schwer meine Gefühle in Worte zu fassen. Und so stand ich wieder da, total aufgeregt aber trotzdem hoch motiviert diese Aufgabe zu erledigen.

Am zweiten Weihnachtstag begab wir uns in die Wohnung meiner Eltern, die uns zum Essen einluden. Vor der versammelten Familie mit einem Getränk in der Hand hielt ich eine für meine Verhältnisse sehr emotionale und dankerfüllte Ansprache an alle. Das Resultat fiel sehr positiv aus, wir tranken auf den Familienzusammenhalt und tauschten sehr herzliche Küsschen aus. Was ein gelungener Weihnachtsabend!

Bewusstes Atmen

Die Aufgabe an diesem Tag bestand darin, sich bewusst drei Mal am Tag für ein kontrolliertes Ein- und Ausatmen die Zeit zu nehmen. Dies sollte keine zwei Minuten pro Atem-Einheit in Anspruch nehmen und für eine gute Sauerstoffzufuhr sorgen.

Zu meinem Pech hatte mich die Feiertagserkältung erwischt. Aber dies sollte mich nicht davon abhalten diese Challenge zu erfüllen. Also übte ich dieses Atemritual zwei Mal am Tag aus. Diese Übung versorgte mich mit dem fehlenden Sauerstoff und so langsam spürte ich einen gewissen Energieschub. Das muss ich unbedingt im gesunden Zustand wiederholen.

Lache heute so oft du kannst völlig unkontrolliert

Lachen finde ich an sich nicht verkehrt, muss nur zur Situation passen. In diesem Fall sollte ich aber spontan und unkontrolliert damit los legen. Ich fragte mich, wie werden die anderen darauf reagieren oder werden sie mich evtl. sogar für verrückt halten? Da meine Erkältung keinen kurzen Prozess nehmen wollte und ich das Haus nicht verließ, fiel diese Aufgabe leider ins Wasser. In der nächsten Challenge wird es wieder aufgegriffen, Indianerehrenwort!

Kleine Kleiderspende

Aus den letzten sieben Jahren des nicht Entrümpeln haben sich Berge an Klamotten in meinem Kleiderschrank gesammelt. Endlich bekam ich eine Challenge, die mich dazu ermutigte die eine oder andere Klamotte los zu werden. Zurückgekehrt an meinen aktuellen Wohnort legte ich sofort mit der Entrümpelung los und es fühlte sich total gut an.

Nachdem ich einen Plastikbeutel mit verschiedensten Klamotten vollgefüllt hatte, begab ich mich zum nächsten Altkleidercontainer. Mir ist schon klar, dass es nicht die beste  Alternativen des Weitergebens ist aber hier ging es nicht ums besser oder schlechter, hier stand der Gedanke der Nächstenliebe im Vordergrund und dem folgte ich.

Fazit

Zum Ende dieser 7 Tage Challenge hatte ich neue Bekanntschaften geknüpft, meiner Partnerin ein schönes gemeinsames Abendessen beschert, meiner Familie Dankbarkeit gezeigt und der Gesellschaft etwas zurück gegeben. Wow, all das nur innerhalb von einer Woche! Ich hoffe, dass ich dich durch diesen kleinen Einblick in meine Welt dazu inspirieren konnte dein eigenes Abenteuer anzutreten!

0 Kommentare zu “Nach der Challenge ist vor der Challenge!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.