Erfahrungen Morgenrituale

Eine 7 Tage Challenge mit großen Auswirkungen

Zu den Morgenritualen in der Kategorie Mental Health gibt es bereits Erfahrungsberichte zu dieser Challenge in unserem Blog. Trotzdem möchte ich euch kurz über diese für mich sehr außergewöhnliche Woche berichten.

Morgenrituale für den perfekten Start in den Tag

Nun ja…es gibt diese Menschen, die machen morgens die Augen auf und sind bereits voller Elan, Motivation, topfit und könnten quasi Bäume Ausreißen – Ihr wisst welche ich meine. Vielleicht bist du auch einer von denen. Ja, und dann gibt es mich, in meinem Kopf möchte ich nach dem Aufstehen auch Bäume ausreißen, fühle mich aber meistens eher nach Grashalme ausreißen. Denn normalerweise schaffe ich es nach dem Aufstehen gerade so zur Kaffeemaschine. Also, ja, ein extremer Morgenmuffel bin ich. Und das seit ich denken kann.

Daher hatte ich von Beginn an einen riesen Respekt vor der Kategorie Mental Health – diese beinhaltet Challenges die dir dabei helfen, deine Morgenroutine zu durchbrechen und besser und motivierter in den Tag zu starten. Nach kurzem zögern habe ich mich letztendlich doch entschieden, diese Herausforderung anzunehmen. Denn ich weiss ja, unsere Challenges sind immer auf unserem „Warum“ aufgebaut- bedeutet es wird definitiv eine Challenge, die dazu beitragen wird, mein leben positiver zu gestalten und zu verändern.

7 Morgenrituale auf einen Streich

Ich war bereit, die für mich offenbar schwerste Kategorie anzunehmen. Doch anstatt jeden Tag eine einzelne Challenge zu erhalten, habe ich mich für das Gesamtpaket entschieden:

Für mein perfektes Morgenritual wurden mir sieben einzelne Challenges zusammengestellt die mich gut in den Tag bringen sollen.

Wake up and start living – Challenge accepted!

Ich war heiß darauf ebenfalls diese Erfahrung zu machen, nach dem aufstehen direkt voller Elan in den Tag, ja ins Leben zu starten. Dann gings los… der erste Tag, ein komplett neuer Rhythmus direkt nach dem Aufstehen. Erstmal gings direkt ans Bett machen, was normalerweise erst später nach dem Aufstehen passiert.  Aber nachdem das erledigt war, fühlte ich mich direkt motiviert für die nächste Herausforderung. Eine gute Aufgabe um direkt in den Tag zu starten. Und ist das Bett einmal gemacht, gibt es kein nochmal kurz reinlegen – sehr vorteilhaft. Also mache ich mich sofort an die nächste Challenge:

MEDITIEREN! Sorgt für Innere Ruhe und geistige Kraft

Wer mich kennt, weiss, dass zur Ruhe kommen nicht gerade meine Stärke ist. Ich halte mich und meine Umgebung grundsätzlich immer auf Trab, immer in Action. Und ehrlich gesagt habe ich in meinem Leben noch nie richtig meditiert und habe mich immer davor gedrückt es auszuprobieren. Aber der Wunsch war schon immer da. Zugegeben, es war am ersten Tag sehr schwer, sich darauf einzulassen, hat aber richtig gutgetan. Und an den darauffolgenden Tagen wurde es jeden Tag besser mit dem abschalten. Ich freute mich sogar jeden Morgen aufs Neue, 10 Minuten Kraft zu tanken und komplett abzuschalten und fühlte mich nach dem meditieren wie die Ruhe selbst.

Eiskalte Dusche – die richtige Challenge für Warmduscher

Dann kam die kalte Dusche. Hier war ich mir sicher, dass es von allen 7 Challenges die für mich härteste wird, und habe mich seit ich die Aufgabe gelesen habe schon mental darauf eingestellt. Ich würde lügen wenn ich, als Warmduscher sagen würde es war einfach, vorallem die erste kalte Dusche ist echt heftig.  Wenn du die Gänsehaut und die abstehenden Haare an deinem Körper siehst, fragst du dich erstmal – warum tu ich mir das an? Jedesmal dachte ich, eigentlich könnte ich jetzt auch einfach die Dusche warm drehen und ganz normal wie immer warm duschen- Aber mein Ehrgeiz ließ es nicht zu. Also Augen zu und durch.

Aber ich hatte jedes Mal nach dem Duschen das Gefühl, es gibt nichts, was ich heute nicht mehr schaffen kann. Ich fühlte mich topfit, stark und auf jeden Fall WACH! Und der gewünschte Kaffee war in vergessen geraten. Kurz gesagt: es ist der perfekte Start in den Tag. Und das Beste ist, ich habe weniger gefroren, wenn ich das Haus verlassen habe – ein riesen Plus!

Nach der kalten Dusche war der heiße Tee umso wohltuender und genau das Richtige. Als nächstes folgt das 5 Minuten Tagebuch. Und beim Tee trinken, lässt sich das sehr gut umsetzten. Zusätzlich hilft das Tagebuchschreiben dabei, bewusster an die Sachen heranzugehen und hilft täglich bei der Selbstreflektion. Tagebuch führen war nie mein Ding, aber mit dieser Methodik hatte ich ganz klare Ziele, die ich an diesem Tag erreichen wollte.

Multitasking ade, „The one Thing“ ahoi

Und ja, um das zu schaffen war die Philosophie von „The one Thing“, die nächste Challenge auf meiner Liste, eine gute Basis. Nur eine Aufgabe machen und komplett abschließen bevor ich eine andere anfange. Klingt einfacher als es ist, aber somit habe ich festgestellt, dass ich viel fokussierter und tatsächlich schneller und effektiver mit meinem To-Dos vorankomme.

Ein komplett neues Lebensgefühl für Morgenmuffel

Alles in allem hat diese 7 Tage Challenge mit Fokus auf Morgenrituale für mich nicht nur große Erkenntnisse mit sich gebracht, sondern auch mein Leben ein Stück weit positiv verändert. Ich gehe strukturierter und motivierter in Tag. Daher werde ich definitiv einige Aufgaben im Ablauf der 7 Tage Challenge in der Kategorie „Mental Health“, auch weiterhin in meinen Morgenritualen integrieren. Vorallem „The one Thing! war genau richtig für mich und das möchte ich beibehalten.

Ich habe gelernt fokussierter und konzentrierter an die Dinge heranzugehen. Auch hat es mir bewiesen, nicht nur weil man es „immer so gemacht hat“ ist es auch gut so wie man es immer gemacht hat. Wenn man bereit ist, an sich zu arbeiten und offen für Neues ist, kann man sein Leben bzw. seine Lebensweise noch besser und positiver gestalten. Diese 7 Tage Challenge ist sehr zu empfehlen – besonders für Morgenmuffel, die es schwieriger haben in den Tag zu starten. Ich bin der lebende Beweis dafür. 😊

Daher mein Rat an euch:

GO FOR IT!

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